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Gemeinde Reichshof fördert Suchtvorbeugung


Ein Baum als Wegweiser zu einer besonderen Ausstellung


Im Foyer des Rathauses in Denklingen wird in der Zeit vom 3. bis zum 28. Juli 2017 ein Baum besonderer Art auf die vielfältigen Ausprägungen von Sucht aufmerksam machen. Es handelt sich um ein Duplikat des Blickfangs der begehbaren Ausstellung „Lebens(um)wege?“ in Wiehl-Bielstein auf mehr als 200 m² des Vereins zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V..

Der Baum dient als Wegweiser zur Ausstellung in Bielstein. Rund 140 verschiedene Möglichkeiten von Sucht sind auf seinen Ästen und Zweigen zu erkennen. Es handelt sich ebenso um stoffgebundene Süchte (z.B. Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen) wie um verhaltensbedingte Süchte (z.B. Spielsucht, Kaufsucht, Essstörungen, Sucht nach Smartphone). Alles, was Menschen gebrauchen, kann auch missbraucht werden. Ebenso kann eine Angewohnheit in einem süchtigen Verhalten enden. Landrat Jochen Hagt hat die Schirmherrschaft für die einzigartige Dauer-Ausstellung des Vereins, der eng mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung beim Gesundheitsamt des Kreises zusammenarbeitet, übernommen. Die Vorstellung des Baumes ist in allen 13 Städten und Gemeinden des Kreises geplant. Nach dem Start der Tournee im September vergangenen Jahrs vom Kreishaus aus ist Reichshof jetzt die achte Station, bei der auf die Gefahren von Sucht hingewiesen werden soll.

Es ist nicht in erster Linie das Ziel, die Ausstellung bekannter zu machen sondern über den Besuch der Ausstellung eine Sensibilisierung zu erreichen, um frühzeitig ein eventuell missbräuchliches Verhalten oder einen gesteigerten Konsum erkennen zu können. Besonders geeignet und entsprechend konzipiert ist sie, damit auch junge Menschen auf das Thema Sucht aufmerksam werden und die Gefahren von Sucht und ihre Entstehung erkennen.

In der Ausstellung wird deutlich, dass sie ausschließlich von Menschen erstellt wurde, die selbst Betroffene oder z.B. Angehörige, Freunde, Kollegen waren und von vielen Erfahrungen berichten können. Auch die Erkenntnis, dass Hilfe für alle in dieser Situation möglich ist, wird deutlich. Kein erhobener Zeigefinger, keine Ermahnungen und keine Forderungen sind in der Ausstellung zu finden, sondern ausschließlich sachliche Informationen und Schilderungen eigener Erlebnisse der Betroffenen.

Besonderer Dank, so Vereinsvorsitzender D.-Alexander Gadebusch, gilt der Gemeindeverwaltung Reichshof, die dort die Möglichkeit geschaffen hat, auf das oft noch negativ besetzte Thema Sucht hinzuweisen. Je mehr Aufmerksamkeit diesem Thema geschenkt wird, je mehr kann deutlich werden, wie wichtig es sowohl für suchtkranke Menschen als auch für die in ihrem Umfeld lebenden Mitbetroffenen ist, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es ist notwendig, ein suchtkrankes Verhalten nicht z.B. als Charakterlosigkeit zu sehen, sondern es als Krankheit anzuerkennen. Der Fortbestand ist neben ausschließlich ehrenamtlicher Begleitung nur durch die weitere großzügige Spendenbereitschaft vieler oberbergischer Unternehmen möglich geworden. Auch die Gelegenheit, auf die Ausstellung an vielen unterschiedlichen Orten in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises hinweisen zu können, hilft dem Ziel der Suchtprävention.

Die Ausstellung befindet sich in 51674 Wiehl-Bielstein, Dreibholzer Straße 23, etwa 500 m vom dortigen Busbahnhof entfernt.
Sie ist jederzeit nach Terminabstimmung von Einzelpersonen oder Gruppen (z.B. Schulklassen) kostenfrei zu besuchen.

Weitere Informationen: www.lebensumwege.de
Kontakt: info@lebensumwege.de
Telefon: 02291 908 730 oder 0171 68 48 18 9
Verein zur Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V.
Büro: Kirchblick 9 in 51545 Waldbröl

 

Der Suchtbaum


Ansprechpartner

Uta Krüth
Fachbereich: Jugend, Soziales, Schulen, Sport
Rathaus Denklingen
Zimmer: 219
Tel.: 02296 801231
E-Mail: uta.krueth@reichshof.de

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