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Unser Dorf hat Zukunft - Reichshofer Dörfer erzielten super Ergebnisse

Acht Reichshofer Dörfer hatten sich in diesem Jahr zum Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" angemeldet. Bei den Bereisungstagen am 8. und 15. September präsentierten sie der Jury ihre beschaulichen Ecken und idyllischen Winkel, ihre zahlreichen Aktivitäten und ihre Zukunftsplanung. Vor kurzem wurden nun die Platzierungen im Lindlarer Kulturzentrum bekannt gegeben. Unter großem Beifall gaben Landrat Jochen Hagt und die Vorsitzende der Bewertungskommission Ursula Mahler die diesjährigen Preisträger bekannt.
"Sie alle geben hervorragende Beispiele dafür, was freiwilliges bürgerschaftliches Engagement in einer Dorfgemeinschaft bewirken kann. Ihre Leistungen sind unbezahlbar. Sie sind Herz und Motor ihres Dorfes", sagte Landrat Jochen Hagt. Er dankte den ehrenamtlich Aktiven, dass sie viel Arbeit, Zeit, Kraft und oft auch Geld aufwenden, um andere von
ihrer Idee zu überzeugen und so Projekte für das Gemeinwohl mit Beharrlichkeit verwirklichen. Der Kreiswettbewerb soll Dorfbewohner motivieren, sich für ihren Ort einzusetzen. "Das gemeinsame Planen, um das eigene Dorf der Kommission zu präsentieren, bringt die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen und führt oft zu neuen Ideen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden", sagte Landrat Jochen Hagt. Zahlreiche Projekte, die im Rahmen der Preisverleihung vorgestellt und gewürdigt wurden, funktionieren auch in anderen Orten. "Abgucken erlaubt" so der Landrat augenzwinkernd.
Bevor die einzelnen Plätze bekannt gegeben wurden, erhielten 10 Dörfer Sonderpreise, die jeweils mit 500 Euro honoriert wurden.
Wildberg nahm nach einer längeren Pause erstmals wieder am Wettbewerb teil und erhielt den Sonderpreis "Kultur", für die Erhaltung und Pflege von dorf- und regionaltypischen Traditionen und Trachten. Der Sonderpreis wurde von Radio Berg gestiftet und von Chefredakteurin Wiebke Breuckmann an die Vertreter von Wildberg überreicht. Bei der Präsentation des Ortes im September empfingen die Wildbergerinnen die Jury in ihren bekannten blau-weißen Trachten und begeisterten damit die Bewertungskommission.
Nach der Vergabe der Sonderpreise stieg die Spannung im Saal spürbar an.
Aus Reichshof nahmen die Dörfer Wildbergerhütte, Schönenbach und Hahn die Plätze vier und fünf ein, die mit jeweils 200 Euro belohnt wurden. Auf dem 3. Platz landeten Heienbach und Wildberg. Beide Dörfer erhalten jeweils 400 Euro, um sie in den Erhalt und die Pflege bestehender Einrichtungen zu investieren.
Silberdörfer 2017 dürfen sich Mittelagger und Mennkausen nennen. Als der Name Freckhausen immer noch nicht gefallen war, wurde schnell klar, dass es für Gold gereicht hat.
Mit der Auszeichnung 1a endete für Freckhausen der diesjährige Kreiswettbewerb und mit den Orten Oberwiehl und Hülsenbusch (Gummersbach) ziehen sie in den Landeswettbewerb ein.
Landrat Jochen Hagt fand für Freckhausen besonders lobende Worte: "Die Freckhausener bezeichnen sich selbst als "Das l(i)ebenswerte Dorf der jungen Familien" und tatsächlich sind von den insgesamt 130 Bewohnern ein Viertel Kinder und Jugendliche. Vielleicht liegt es daran, dass jedes neugeborene Freckhausener Kind von der Dorfgemeinschaft einen Baum geschenkt bekommt? Hier gibt es auch ein Kinderparlament, bei dem die Wünsche und Anregungen der Kinder und Jugendlichen abgefragt werden: so entstand zum Beispiel die Jugend- oder besser "Gammelbank". In Freckhausen kennt jeder jeden und man kümmert sich umeinander. Alle unternehmen viel zusammen und feiern natürlich gemeinsam. Um die vielfältigen Zukunftsideen noch besser umsetzen zu können, wurde 2017 der Dorfverein Freckhausen e.V. gegründet. Die Aktivitäten und Aktionen im Dorf werden auf der neuen, umfangreichen Internetseite veröffentlicht."
Nach dem Jubel dankte Hagt den großzügigen Sponsoren für die Bereitstellung der Preisgelder: "Die Sparkassen im Oberbergischen Kreis sind seit Jahrzehnten großzügige Unterstützer dieses Wettbewerbs und bringen die kompletten Preisgelder auf". Er nannte die Gesamtsumme in Höhe von 19.600 Euro für die engagierten Dorfgemeinschaften.
Benno Wendeler, Direktor der Regionalförderung der
Kreissparkasse Köln, bestätigte in seinem Grußwort einmal mehr die Notwendigkeit der Förderung, um die Dörfer im Oberbergischen zukunftsfähig und lebenswert zu erhalten. Vizelandrätin Ursula Mahler, hofft, dass beim nächsten Wettbewerb auch der hohe Kreisnorden mit seinen aktiven Dorfgemeinschaften teilnimmt.
Der Oberbergische Kreis hat Fortbildungsangebote für Dorfgemeinschaften entwickelt. Ziel dieser
Fortbildungen ist es, die ortsansässigen Vereine so zu schulen, dass sie ihre Dörfer in Zeiten des demografischen Wandels zukunftsfähig und lebenswert gestalten.

 

Freckhausen erhielt die Auszeichnung 1a

 

Wildberg erhielt den Sonderpreis Kultur


Ansprechpartner

Ursula Valbert
Fachbereich: Ratsbüro
Rathaus Denklingen
Zimmer: 320
Tel.: 02296 801101
E-Mail: ursula.valbert@reichshof.de

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