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Zukunft der Hausärzteversorgung in der Gemeinde Reichshof

Besonders in den ländlichen Regionen, und damit auch in der Gemeinde Reichshof droht in naher Zukunft eine Gefährdung der Hausärzteversorgung, da Hausarztsitze aus Altersgründen oder wegen Erkrankung wegfallen könnten, und trotz aller Bemühungen keine Nachfolge für die Praxis gefunden wird.
 
Der Vorsitzende des Oberbergischen Hausärzteverbandes, Herr Dr. Ralph Krolewski hat in der Gemeinderatssitzung am 06.07.2016 über die aktuelle Situation in der Hausärzteversorgung in der Gemeinde Reichshof und der Nachbargemeinden Morsbach und Nümbrecht informiert und ein Projekt vorgestellt, dass die zukünftige Hausärzteversorgung positiv beeinflussen und sichern soll. Zu diesem Zweck wurde eine gemeinsame Projektgruppe unter Federführung des Hausärzteverbandes und unter Mitwirkung der oberbergischen Kreisverwaltung, der Kommunen Morsbach, Nümbrecht und Reichshof, sowie der Kreiskrankenhaus Oberberg GmbH gegründet, die sehr konstruktiv und ergebnisorientiert ein vielversprechendes Modell zur zukünftigen Hausärzteversorgung entwickelt hat. Die Gemeinde Reichshof wird durch Bürgermeister Rüdiger Gennies in der Projektgruppe vertreten.

 
Das entwickelte zukunftsorientierte Versorgungsmodell stellt sich wie folgt dar:

In diesem Projekt werden Hausarztpraxen zum Erhalt der wohnortnahen Versorgungsstruktur von einer bundesweiten Genossenschaft des Hausärzteverbandes übernommen und in Hausarztzentren überführt, die von einer örtlichen Trägergesellschaften geführt werden. Ein Hausarztzentrum kann ebenfalls Filialen in anderen Ortsteilen im räumlichen Verbund betreiben.
 
Das Hausarztzentrum wird in einem „Team-Modell“ betrieben, Mehrere Hausärzte (selbständig/angestellt/teilangestellt) mit qualifiziertem Personal (Medizinische Fachangestellte und Versorgungsassistenten in der Praxis) werden in dem Hausarztzentrum praktizieren. Dabei werden erfahrene Hausärzte -bevor sie in den Ruhestand gehen- mit jüngeren Hausärztinnen und Hausärzten in Teams ggf. in mehreren Standorten tätig. Ergänzend können Hausbesuchsdienste eingerichtet werden mit qualifizierten Mitarbeitern bei telematischer Vernetzung
 
Dieses zukunftsorientierte Modell zur Hausärzteversorgung in der Gemeinde Reichshof und im oberbergischen Südkreis ist ein Pilotprojekt, dass ausdrücklich unterstützt wird und das alternativlos ist.
 
Es gilt nun die junge Ärzteschaft anzuwerben, um sie für eine Tätigkeit in einem Hausarztzentrum in unserer Region zu gewinnen. Auch hierzu entwickelt der Hausärzteverband mit beauftragten Beratern ein attraktives Konzept.
 
Die Gemeinde Reichshof wird den Prozess aktiv begleiten und die jungen Medizinerinnen und Mediziner dabei unterstützen entsprechende Kindergarten- und Schulplätze zu finden, ihren Wohnsitz in der Region zu nehmen sowie bei der Suche von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen helfen.
 
Gemeinderat und Verwaltung hoffen auf eine erfolgreiche Realisierung des Projektes zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in unserer Gemeinde und in der Region.
 
Rüdiger Gennies, Bürgermeister


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