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Zum Jahreswechsel wurde im Oberbergische der Feueralarm abgeschafft

Seit Jahrzenten kennen es die Oberberger nicht anders… Wenn am ersten Samstag im Monat die Sirenen heulen, werden die Sirenen per Probealarm getestet. Wenn neben diesem Alarm die Sirenen heulen, dann rückt kurz darauf die Feuerwehr z. B. zur Bekämpfung eines (Groß-)Brandes aus.
Seit dem 1. Januar 2024 fällt die Sirene als Alarmierungsmittel für die Feuerwehren, aber auch als monatlicher Probealarm weg. Der Wegfall der Alarmierung ist keine Oberbergische Idee, er erfolgt vielmehr auf Weisung der Landesregierung.
Abgebaut werden die kreisweit rund 100 Signalanlagen deshalb aber nicht. Künftig sollen sie ausschließlich vor drohenden Katastrophen wie großflächigen Waldbränden, Stromausfällen oder Naturkatastrophen warnen.
Dies ist Ausfluss einer Arbeitsgruppe von Experten, die nach dem Hochwasser im Juli 2021 durch das Innenministerium eingesetzt wurden. Eines der Ziele war es die Bevölkerung besser vor Katastrophen zu warnen. Hierbei sah die Arbeitsgruppe eine sehr große Gefahr darin, dass die Sirene von der Bevölkerung als Feueralarm fehlinterpretieren wird. Durch den Wegfall des Feueralarmes soll die Sirene einzig und allein als Warnung vor Gefahren wahrgenommen werden.
Sofern es zu keinen Katastrophen kommen wird, werden die Sirenen zukünftig nur zweimal im Jahr zu hören sein. Sie werden jeweils zweiten Donnerstag im März und September an sogenannten „Warntage“ entsprechende Probealarmen von sich geben.

Wenn Sie Fragen zum Katastrophenschutz haben, können Sie sich nützliche Informationen auf der Internetseite des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finden:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html



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