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Grußwort zum Jahreswechsel

Liebe Reichshoferinnen und Reichshofer,
sehr geehrte Leserinnen und Leser,

den Jahreswechsel zu erreichen erscheint mir, wie die Erreichung eines Berggipfels.
Man schaut auf einen erfolgreich zurückgelegten Weg zurück und gleichzeitig schweift der Blick in die Ferne und in Richtung Zukunft. Das eine ist vorbei, das andere noch nicht ganz da.

Für mich kommt alle Jahre wieder der Moment kurz innezuhalten – dienstlich wie privat.
Begegnungen, Diskussionen, Projekte aus 2019 – was ist gut gelaufen, was ist weniger erfolgreich gewesen, was hat mich geärgert, wo habe ich Fehler gemacht.
Was steht für das neue Jahr 2020 an, was wird uns beschäftigen, welche Projekte können wir umsetzen und wo kann ich mich aktiv einbringen.

Ein interessantes Jahr liegt hinter uns, wir konnten auf das 50-jährige Bestehen unserer Gemeinde Reichshof zurückschauen, die im Jahr 1969 aus den Altgemeinden Denklingen und Eckenhagen entstanden ist.

Im Jahr 2020 erreichen wir im Zieljahr des Haushaltssicherungskonzeptes den Haushaltsausgleich und müssen dabei die Realsteuern nicht weiter erhöhen.

Wir haben viele Projekte fortgesetzt und neue an den Start gebracht, wie den großflächigen Ausbau der Breitbandversorgung, wir konnten die Hausärzteversorgung in Denklingen sichern, die Förderanträge für das Integrierte Stadtenwicklungskonzept zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls für die Siedlungsschwerpunkte Denklingen/Brüchermühle, Hunsheim/Berghausen und Wildbergerhütte wurden bei der Bezirksregierung Köln eingereicht, ein Bebauungsplanverfahren für ein neues Wohngebiet wurde in Wildbergerhütte-Mühlenhardt gestartet. Wir stellen uns dem Klimawandel und werden auch hier unseren Weg fortsetzen;
Energie einzusparen und die regenerative Energieerzeugung, z.B. mit einer Solar-/Photovoltaikanlagenkampagne unterstützen.
Aber auch jeder Einzelne muss den persönlichen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt, sowie zur Förderung der Nachhaltigkeit im Blick halten, das eigene Verhalten überprüfen und ressourcenschonend neu ausrichten.

Wir können mit Zuversicht ins neue Jahr blicken. Unsere Anstrengungen im abgelaufenen Jahr haben sich gelohnt, wir konnten einiges für die Lebensqualität und die Infrastruktur in unserer Gemeinde tun.
Wir werden uns aber nicht darauf ausruhen, sondern unsere Gemeinde weiterentwickeln, um die Lebensqualität und die Wirtschaftskraft unter Berücksichtigung des Klimaschutzes in Reichshof weiter positiv zu beeinflussen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
besonders gut hat mir auch in diesem Jahr Ihr besonderes Engagement im Ehrenamt gefallen. Dafür danke ich Ihnen persönlich, aber auch im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung sehr herzlich.
Sie schaffen mit Ihrem persönlichen Einsatz eine reiche Vielfalt und eine bunte Gemeinschaft mit Charakter. Das ist unbezahlbar und macht unsere Gemeinde Reichshof mit ihren 106 Ortschaften erst lebens- und liebenswert.
Sie helfen Bedürftigen, Flüchtlingen, Kranken und sorgen für ein lebendiges und reichhaltiges Vereins- und Kulturleben. Sie engagieren sich in den kirchlichen und karitativen Einrichtungen, machen sich für die Umwelt und den Klimaschutz stark.
Sie leisten in der freiwilligen Feuerwehr und anderen wichtigen Hilfsorganisationen Ihren unverzichtbaren Dienst für uns und unsere Mitmenschen.
Einen herzlichen Dank spreche ich auch allen Unternehmen und Sponsoren aus, die viele kulturelle, soziale und sportliche Aktivitäten finanziell oder mit Sachmitteln unterstützen.

Liebe Reichshoferinnen und Reichshofer,
genießen Sie die anstehenden Feiertage und den Jahreswechsel im Kreise Ihrer Familien und mit den Menschen, die Ihnen nahe stehen.
Halten Sie inne und denken Sie bewusst an all diejenigen, die sich an den besinnlichen Tagen beruflich oder ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen.
Die Einsatzkräfte der Polizei und die Ordnungskräfte sorgen für unsere Sicherheit.
Krankenschwestern und Pfleger kümmern sich gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten um unser gesundheitliches Wohl. Die Teams der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienste sind für uns da, wenn es brenzlig wird. Die  Aktiven in den Kirchen treten für die seelsorgerische Arbeit, das soziale Engagement und die Jugendarbeit ein.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe und unser Bürgerbusverein bringen uns sicher an unsere Zielorte. Nicht vergessen will ich an dieser Stelle die Zustellerinnen und Zusteller von Post und Tageszeitung, sowie die Medienvertreter, die uns mit aktuellen Informationen auf dem Laufenden halten.
Die Räum- und Streudienste sorgen für verkehrssichere Straßen und die Bereitschaftskräfte der Wasser- und Energieversorger stehen für Notfälle bereit.
Ihnen allen gebührt unser Respekt und unsere Wertschätzung.

Danke, dass Sie für uns da sind!

Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt:

„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“.

Ergänzen will ich dieses Zitat mit der Aussage eine unbekannten Autors, der treffend formulierte:
„Wenn man will, dass das Jahr erfolgreich wird, muss man am ersten Januar damit beginnen“
In diesem Sinne, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, schlage ich vor:                                  

Packen wir‘s an.  Das neue Jahr kann kommen.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie möglichst viele Ihrer Vorhaben verwirklichen und möglichst viele begonnene Projekte gut fortführen können.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und einen hoffnungsvollen Übergang ins das neue Jahr 2020 mit viel Glück und Erfolg, sowie einer guten Schaffenskraft bei bester Gesundheit und viel Freude miteinander und aneinander.


Herzliche Grüße
Ihr

Rüdiger Gennies
Bürgermeister



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