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Ordnungspartnerschaft des Oberbergischen Kreis bewährt sich einmal mehr in der Krise

Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird bislang sehr gut eingehalten

Oberbergischer Kreis. „Dass der Oberbergische Kreis die Zusammenarbeit im Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung bereits seit März 2017 intensiviert hat, bewährt sich gerade jetzt bei der Aufgabenbewältigung zur Eindämmung der Corona-Pandemie“, sagt Landrat Jochen Hagt.
Der Oberbergische Kreis, alle 13 kreisangehörigen Kommunen und die Kreispolizeibehörde hatten vor drei Jahren auf Initiative des Landrats die entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisordnungsamt, den Ordnungsämtern der Kommunen und der Kreispolizeibehörde funktioniert sehr gut. So wird ein einheitliches Vorgehen bei den Kontrollen zur Einhaltung des Kontaktverbots sichergestellt. Durch die Ordnungspartnerschaft arbeiten wir eng zusammen und unterstützen die Kommunen nach Bedarf, die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Gegenseitige Unterstützung und Amtshilfe
„Die Zusammenarbeit mit den Bediensteten der örtlichen Ordnungsämter wird als positiv beschrieben. Ordnungsämter und Polizei stehen im engen Kontakt, die Kolleginnen und Kollegen tauschen sich aus, unterstützen sich oftmals gegenseitig und leisten Amtshilfe“, ergänzt Monika Treutler, Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde. Beispielsweise wird zusätzliches Personal eingesetzt, etwa um weitere Streifengänge in den Städten und Gemeinden sicherzustellen. „In einer ersten Bilanz können wir feststellen: Die Bürgerinnen und Bürger im Oberbergischen Kreis sind vernünftig und beachten die Regeln. Seitdem das Kontaktverbot vor gut einer Woche in Kraft getreten ist, haben die Mitarbeitenden nur in einem geringen Maß Verstöße im Oberbergischen Kreis festgestellt“, sagt Landrat Jochen Hagt. Die kreisweiten Kontrollen finden zu unterschiedlichen Zeiten statt, häufig auch noch am späten Abend. Die Mitarbeitenden der Ordnungsdienste sind in Zweier-Teams unterwegs und kontrollieren in den Innenstädten, in Parks, auf Spielplätzen und an Stellen, die ihnen als beliebte Treffpunkte bekannt sind.

Positive Reaktionen auf Kontrollen zur Einhaltung des Kontaktverbots
„In einigen Fällen haben wir Bürgerinnen und Bürger angesprochen und vorsorglich auf die Einhaltung der Schutzverordnung hingewiesen. Vereinzelt haben wir kleinere Gruppen von 3 bis 6 Personen festgestellt. Seit Erlass des Kontaktverbots am Montag, 23. März haben wir kreisweit 13 Platzverweise ausgesprochen“, sagt Monika Treutler, Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde. Bislang hat das geschulte Personal von Polizei und Ordnungsämtern zumeist gute Erfahrung gemacht, wenn Personen angesprochen werden mussten. Auch in den Supermärkten, Tankstellen,Banken, Apotheken und öffentlichen Einrichtungen halten die Menschen den erforderlichen Abstand.
„Wir hören von vielen Menschen im Oberbergischen, dass sie froh sind, dass die Einhaltung des Kontaktverbotes konsequent kontrolliert wird. Über dieses Verständnis sind wir froh, denn es hilft den Bediensteten der Ordnungsbehörden vor Ort ihre Aufgaben zu bewältigen“, sagt Landrat Jochen Hagt. Das ist trotz der überwiegend positiven Resonanz für die Mitarbeitenden nicht leicht, da sie mit einer „Null-Toleranz“-Haltung denjenigen gegenübertreten müssen, die sich nicht an die Regeln halten. Bei Verstößen müssen die Personalien aufgenommen und die entsprechenden Bußgelder
verhängt werden. „Für die strengen Vorschriften wird allerdings nahezu durchgängig Verständnis aufgebracht. Das zeigt sich auch darin, dass uns auf der Einsatzleitstelle der Polizei und auf den Polizeiwachen regelmäßig Anfragen erreichen, was konkret noch erlaubt ist und was nicht mehr“, sagt
Polizeisprecherin Monika Treutler.

Landrat erfreut über umsichtiges Verhalten der Bürgerinnen und Bürger
Landrat Jochen Hagt dankt den Bürgerinnen und Bürgern im Oberbergischen Kreis erneut für ihr umsichtiges Verhalten und ihr Verständnis für die Lage: „Gerade das Kontaktverbot stellt jeden Einzelnen von uns und unser gesamtes gesellschaftliches Leben auf eine harte Probe. Die Einschränkungen sind für uns alle von bislang unbekanntem Ausmaß, doch unbedingt erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und so insbesondere Risikogruppen ausreichend zu schützen. Ich appelliere deshalb nochmals an Sie: Verhalten Sie sich weiterhin diszipliniert, halten Sie sich weitestgehend zu Hause auf, vermeiden Sie Ansammlungen und geben Sie der Verbreitung des Coronavirus keine Chance!“

Informationen auf www.obk.de/coronavirus



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