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Zweite Ratssitzung im Eckenhääner Huus

Nach der konstituierenden Sitzung am 2. November besetzte der Gemeinderat eine Woche später am 9. November im Eckenhääner Huus die Ausschüsse und wählte die Vorsitzenden und ihre Stellvertreter. Drei Ratsmitglieder seien jedoch coronabedingt verhindert, berichtete Gennies. Der parteilose Einzelbewerber René Kauffmann schloss sich der CDU-Fraktion an, die mit 16 Sitzen stärkste Kraft im Gemeinderat.

Im Haupt- und Finanzausschuss übernimmt Bürgermeister Rüdiger Gennies wie gewohnt den alleinigen Vorsitz, der Rechnungsprüfungsausschuss mit jetzt 19 Mitgliedern wird von Hans-Willi Braun (CDU) und seinem Parteifreund Karl-Wilhelm Dohrmann geleitet. Fest in der Hand der CDU sind auch der Schul-, Sozial-, Jugend- und Sportausschuss sowie der Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss mit ihren Vorsitzenden René Semmler und Thomas Funke und ihren Stellvertretern Monika Gries und Josef Fischer. Als Vorsitzender des Betriebsausschusses Wasserwerk/Abwasserwerk wurde Ralf Oettershagen (SPD) gewählt, sein Vertreter ist Jürgen Barth von den Grünen. Rolf Becker (FDP) übernimmt den Vorsitz im Ausschuss für Tourismus und Kultur, vertreten durch Dirk Lünschermann von der CDU. Als Vertreter des Rates wurden Thomas Funke und Marlies Schirp in den städtebaulichen Umlegungsausschuss gewählt.

Vor der Wahl der Ortsvorsteher wies der Leiter des Ratsbüros Jürgen Seynsche darauf hin, dass es diesen Posten in den anderen zwölf Kommunen des Kreises nicht gebe. SPD-Fraktionschef Ralf Oettershagen beantragte, aufgrund des geringen Aufgabenumfanges darauf zu verzichten. Wegen der weiträumigen Ausdehnung der Feriengemeinde mit ihren 106 Ortschaften sprachen sich jedoch CDU und FWO für die Bestellung von Ortsvorstehern aus. Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen. Die Wahl findet in einer späteren Ratssitzung statt, da zuvor die Bezirke der Ortsvorsteher an die bei der Kommunalwahl veränderten Wahlbezirke angepasst werden müssen.

Zur Festlegung eines Betriebskostenzuschusses hatte Bürgermeister Rüdiger Gennies die Situation des Freizeitbades geschildert: Vom 16. März an seien die Mitarbeiter während einer viermonatigen Schließung in Kurzarbeit gegangen. Ab dem 17. Juli sei der Betrieb mit einer begrenzten Nutzerzahl wieder möglich gewesen, doch bis Ende Oktober habe das Bad knapp 25 000 Besucher weniger verzeichnet.

Die ursprünglich als notwendig angesehene Unterstützungsleistung der Gemeinde von bis zu 300 000 Euro konnte durch eine angekündigte Coronahilfe aus Bundesmitteln deutlich reduziert werden. Derzeit sieht die Betriebsleitung einen Betriebskostenzuschuss von bis zu 171000 Euro als ausreichend an, jedoch müsse die Entwicklung der Pandemie im Dezember abgewartet werden. Nach kritischen Anmerkungen seitens der Linken entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für diese Aufstockung.

(mk)



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