A4: Einrichtung einer Schrankenanlage auf der Wiehltalbrücke
Wiehl/Engelskirchen/Reichshof (Autobahn GmbH). Ab Montag (26.10.) beginnen die Arbeiten zur Einrichtung einer Schrankenanlage zum Schutz der Wiehltalbrücke. Dabei kommt es zu folgenden Verkehrseinschränkungen:
Von Montag (26.10.), 5 Uhr, bis Montag (2.11.), 5 Uhr, ist die Anschlussstelle Gummersbach auf der A4 in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Eine Umleitung zur Anschlussstelle Bielstein ist über die Bedarfsumleitung U40 (blaue Tafeln) beziehungsweise einem roten Punkt ausgeschildert.
Von Montag (2.11.), 5 Uhr, bis Montag (16.11.), 5 Uhr, ist die Anschlussstelle Bielstein auf der A4 in Fahrtrichtung Olpe gesperrt. Eine Umleitung zur Anschlussstelle Gummersbach ist mit rotem Punkt ausgeschildert.
Von Montag (9.11.), 5 Uhr, bis Montag (30.11.), 5 Uhr, ist die A4 in Fahrtrichtung Olpe zwischen den Anschlussstellen Engelskirchen und Bielstein gesperrt. Eine Umleitung ist mit rotem Punkt ausgeschildert.
Von Montag (23.11.), 5 Uhr, bis Montag (30.11.), 5 Uhr, ist die A4 in Fahrtrichtung Köln zudem zwischen den Anschlussstellen Reichshof/Bergneustadt und Bielstein vollgesperrt. Eine Umleitung ist über die Bedarfsumleitung U71 (blaue Tafeln) ausgeschildert.
Die Arbeiten sind stark witterungsabhängig, kurzfristige Anpassungen im Ablauf sind daher möglich.
Verstöße gegen das Fahrverbot
Aktuelle Monitoring-Ergebnisse zeigen, dass die bestehenden Verkehrsregelungen trotz der seit Dezember 2024 umgesetzten und im September durch eine WIM-Anlage (Weigh-in-motion) erweiterten Entlastungsmaßnahmen nicht ausreichend eingehalten werden. Insbesondere überqueren weiterhin Lkw mit einem Gesamtgewicht von über 44 Tonnen sowie Fahrzeuge mit unzulässigen Achslasten das Bauwerk. Zudem wird der vorgeschriebene Mindestabstand von 50 Metern zwischen Lkw häufig unterschritten.
Ziel der Maßnahme
Ziel ist es, Verstöße frühzeitig zu erkennen und die Belastung der Brücke wirksam zu reduzieren. Dazu werden Lkw über 44 Tonnen künftig vor der Wiehltalbrücke mithilfe einer Schrankenanlage erkannt und gezielt ausgeleitet, um die Einhaltung der geltenden Beschränkungen zu verbessern und den übrigen Verkehr aufrechtzuerhalten.
Diese Maßnahme dient dem Schutz der Wiehltalbrücke und dem Erhalt der Netzverfügbarkeit.
Hintergrund
Auf der Grundlage vorausgegangener Berechnungen und der Bewertung der Ergebnisse der Bauwerksprüfung im Winter 2024/25 wurde festgestellt, dass die in den 1970er Jahren errichtete, rund 700 m lange Wiehltalbrücke Defizite in der Tragfähigkeit aufweist. Seitdem führt die Autobahn GmbH ein engmaschiges Brückenmonitoring am Bauwerk aus.
Zum Schutz des Bauwerks und zur Aufrechterhaltung des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt fahren Verkehrsteilnehmende nun auf dem linken Fahrstreifen in der Mitte des Bauwerks. Zudem ist die Brücke für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt.
Die Autobahn GmbH plant derzeit mit Hochdruck eine Verstärkungs- und Instandsetzungsmaßnahme, die das Bauwerk bis zum Ersatzneubau befahrbar hält.
Mehr zum Projekt: Wiehltalbrücke | Die Autobahn GmbH des Bundes
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